Nachdem wir uns gestern in einem Stimmungstief befanden und überlegten, wie teuer wohl ein Haus auf Samoa wäre, so können wir rückblickend nur sagen, daß wir Glück haben wieder hier zu sein. Die meisten in den Nachrichten genannten Orte und teilweise Personen kennen wir, insofern trifft uns die Nachricht vom Tsunami sehr. Wir hoffen dass es allen unseren Bekannten und Freunden in Samoa gut geht und geniessen den Nieselregen in Deutschland auf ungeahnte Weise. Eine Lektion in Vergänglichkeit... Das Erdbeben, das wir vor Ort erlebt haben hätte auch stärker sein können, dann hätten auch wir den Tsunami erlebt...
Mittwoch, 30. September 2009
Mittwoch, 23. September 2009
letzter Eintrag aus HK
https://vr.shapeservices.com/play.php?hash=e1584fabc1b485a8ab2101493840de751e7cfed0cd9f749c6
während wir uns mit unseren süssen Kindern quer durch HK die Füsse platt laufen um auch ja alles zu schaffen oder zu kaufen hier noch ein Soundschnipsel aus Samoa.
Wir haben des öfteren beide Kinder durch HK geschleppt, weil sie eingeschlafen sind. Bei Rosa wird das langsam richtig schwer! Aber deswegen nichts unternehmen geht ja auch gar nicht. HK ist einfach wildes Shopping in Reinkultur. Gerade auf den vielen Märkten mit den Micro-Ständen ist es eine reine Freude umherzuschlendern. Es sei denn man hat 15kg Rosa oder einen etwas leichteren Milan auf den Schultern... ;-)
Es gab auch einige buddhistische Statuen zu kaufen (auf dem Antikmarkt), das waren meiner Meinung Raubwaren aus Tibet. Die Verkäufer wussten ausser dem Preis oft nichts über Herkunft etc. Am liebsten hätte ich einige aus ihren Händen "befreit", war mir aber nicht über Stil und Preis im Klaren. Muss ich wohl auf der nächsten Reise machen...
Unsere Füsse tun weh, teilweise auch alles andere vom Tragen der Kinder. Wir warten auf den Flieger und erledigen die letzten sicher völlig unnötigen Einkäufe ;-)
Susanne:
Schon komisch, die letzten Stunden unserer Weltreise sind nun angebrochen und bald sind wir wieder zu Hause. Ich weiß noch, dass mir die erste Woche ewig vorkam und dann ist die Zeit genauso verflogen wie sonst. Ich bin sehr froh, die Reise gemacht zu haben. Viele wertvolle Momente und Eindrücke werden uns in Erinnerung bleiben. Am flughafen in Samoa mußte ich ein wenig weinen, irgendwie sind mir Land und Leute ans Herz gewachsen und ich weiß, dass ich wahrscheinlich ( im Gegensatz zu meinen sonstigen Reisen) dort nicht mehr hinkommen werde, denn Samoa ist zu weit weg, als dass man dort für 2 Wochen hinfliegen könnte :-(
Montag, 21. September 2009
In HK
Wir sind nun schon den dritten Tag in HK. HK ist der klare Verlierer gegen Samoa was das klima angeht, total heiss und feucht. Samoa war trockener und es ging immer eine Brise. Und in Samoa gab es keine Klimaanlagen. Das ist hier echt der Killer. Nassschwitzen und dann frieren dann geh zurück über Ziel... In Samoa gab es einfach keine geschlossenen Fenster, die Luft war immer top frisch und man hatte keine Probleme mit den Atemwegen. Hier bedeutet Luxus eine Temperatur knapp über Null.
Es geht allen soweit gut. Die Kiddies sind super, wachen jedoch immer in der Nacht auf und sind für einige Stunden hellwach.
HK ist und bleibt crazy.
Es geht allen soweit gut. Die Kiddies sind super, wachen jedoch immer in der Nacht auf und sind für einige Stunden hellwach.
HK ist und bleibt crazy.
Freitag, 18. September 2009
Abschied von Samoa
https://vr.shapeservices.com/play.php?hash=ecc80a353ce48c666539f76d9733a02b8fd3b06312332d848
nun sind wir schon in NZ und warten auf den Flug nach HK. Susanne ist krank, Magendarm, ich habe ein wenig Schnupfen. hoffentlich werden wir das bald los!
Anbei ein wenig Musik von Samoa, selbst aufgenommen.
___
Sent via VR+
Montag, 7. September 2009
FlipFlop and you don't stop - plus fahren auf der falschen Seite
jaja - der Sand in den Flipflops der Zeit...
Ich wollte etwas philosophisches Schreiben, und dieser Satz soll erstmal genuegen.
Auf zum Konkreten:
Hier traegt JEDER FlipFlops, zu allen Anlaessen. Laufen, kaufen, saufen, Business, Politik. Auch zum Autofahren, was in D ja verboten ist. Daran musste ich mich erstmal gewoehnen. Vom Laufen habe ich am Anfang wunde Stellen bekommen, jetzt nur noch Schwielen ;-)
A propos Auto. Am Samstag habe ich den Mietwagen zurueck auf die andere Insel Upolu gebracht, eine Hoellentour quer ueber Savai'i zur Faehre, eine Stunde Ueberfahrt, Auto abgeben, eine Stunde zurueck, Geschenke kaufen, Geld holen, dann mit dem Taxi in einem Hoellentempo zurueck. Der Fahrer natuerlich in Flipflops...
Warum das alles? Road Switch!
Die Regierung hat entschieden, dass ab dem 7.9., also heute, alle Samoaner statt auf der richtigen nun auf der linken Seite fahren sollen. Totaler Bloedsinn und bei so einem Staat sicher der Tod vieler Einwohner. Viele sind dagegen, insofern wollten wir uns an den Auseinandersetzungen nicht mit unserem Leib und Leben beteiligen. UNd bleiben am Strand und in Jims Haus.
Letzteres ist ein absoluter Gluecksgriff. Es ist direkt neben dem "Le Lagoto", dem einzigen Luxusresort auf Savai'i, und dessen BEsitzter vermietet uns das Haus. Dadurch gehoeren wir so halb dazu und duerfen so einige Annehmlichkeiten mitbenutzen:
Pool, room service, Liegen, Kazaks mit Glasboden (trockenschnorcheln am Riff), Nachtwaechter, Gaertner, Cocktails, Dialup-Internet, etc...
Es geht uns also gut! :-)
Kuki, der Besitzer ist ein reicher Samoaner mit deutschen Vorfahren. Seine Familie wird "Telefoni" genannt, weil Wetzlaff fuer Samoaner nicht aussprechbar ist und der Urgrossvater das Telefon eingefuehrt hatte...
Gestern hat und Vala und ihr Mann mit einem Toonai (traditionellem Essen aus dem Erdofen Umu) verwoehnt, das sie extra aus ihrem Dorf mitgebracht haben. Super nett und sehr lecker. Und super schwer. Danach kann man gleich schlafen!
Am naechsten Freitag sind wir auf der Geburtstagsfeier von Paula, ihrem Mann eingeladen. (Paula ist ein Maennername hier).
Wir sind zweimal gescheitert in die Kirche zu gehen (ein guter Samoaner macht das am Sonntag morgens und nachmittags) es hat einfach in Stroemen gegossen. Vielleicht am naechsten Sonntag.
Uns geht es momentan sehr gut, endlich etwas mehr Entspannung, so ein seichter Strand ist fuer Kids doch das Beste!
Liebe Gruesse aus Fagamalo,
kann jetzt auf Samoanisch zaehlen und einige Floskeln sagen. Ich mag die Sprache sehr.
tofa soifua, manuia le po - auf Wiedersehen und gute Nacht da drueben
Martin
Ich wollte etwas philosophisches Schreiben, und dieser Satz soll erstmal genuegen.
Auf zum Konkreten:
Hier traegt JEDER FlipFlops, zu allen Anlaessen. Laufen, kaufen, saufen, Business, Politik. Auch zum Autofahren, was in D ja verboten ist. Daran musste ich mich erstmal gewoehnen. Vom Laufen habe ich am Anfang wunde Stellen bekommen, jetzt nur noch Schwielen ;-)
A propos Auto. Am Samstag habe ich den Mietwagen zurueck auf die andere Insel Upolu gebracht, eine Hoellentour quer ueber Savai'i zur Faehre, eine Stunde Ueberfahrt, Auto abgeben, eine Stunde zurueck, Geschenke kaufen, Geld holen, dann mit dem Taxi in einem Hoellentempo zurueck. Der Fahrer natuerlich in Flipflops...
Warum das alles? Road Switch!
Die Regierung hat entschieden, dass ab dem 7.9., also heute, alle Samoaner statt auf der richtigen nun auf der linken Seite fahren sollen. Totaler Bloedsinn und bei so einem Staat sicher der Tod vieler Einwohner. Viele sind dagegen, insofern wollten wir uns an den Auseinandersetzungen nicht mit unserem Leib und Leben beteiligen. UNd bleiben am Strand und in Jims Haus.
Letzteres ist ein absoluter Gluecksgriff. Es ist direkt neben dem "Le Lagoto", dem einzigen Luxusresort auf Savai'i, und dessen BEsitzter vermietet uns das Haus. Dadurch gehoeren wir so halb dazu und duerfen so einige Annehmlichkeiten mitbenutzen:
Pool, room service, Liegen, Kazaks mit Glasboden (trockenschnorcheln am Riff), Nachtwaechter, Gaertner, Cocktails, Dialup-Internet, etc...
Es geht uns also gut! :-)
Kuki, der Besitzer ist ein reicher Samoaner mit deutschen Vorfahren. Seine Familie wird "Telefoni" genannt, weil Wetzlaff fuer Samoaner nicht aussprechbar ist und der Urgrossvater das Telefon eingefuehrt hatte...
Gestern hat und Vala und ihr Mann mit einem Toonai (traditionellem Essen aus dem Erdofen Umu) verwoehnt, das sie extra aus ihrem Dorf mitgebracht haben. Super nett und sehr lecker. Und super schwer. Danach kann man gleich schlafen!
Am naechsten Freitag sind wir auf der Geburtstagsfeier von Paula, ihrem Mann eingeladen. (Paula ist ein Maennername hier).
Wir sind zweimal gescheitert in die Kirche zu gehen (ein guter Samoaner macht das am Sonntag morgens und nachmittags) es hat einfach in Stroemen gegossen. Vielleicht am naechsten Sonntag.
Uns geht es momentan sehr gut, endlich etwas mehr Entspannung, so ein seichter Strand ist fuer Kids doch das Beste!
Liebe Gruesse aus Fagamalo,
kann jetzt auf Samoanisch zaehlen und einige Floskeln sagen. Ich mag die Sprache sehr.
tofa soifua, manuia le po - auf Wiedersehen und gute Nacht da drueben
Martin
Donnerstag, 3. September 2009
Erdbeben und Sturm ueberstanden, jetzt geht es in den Norden ins Jimis Haus
In den letzten Tagen hat es zu Eurem Trost viel geregnet und gestuermt.
Eine Nacht war richtig wild, da dachten wir gleich fliegen wir mit der ganzen Huette los. Das Haeuschen steht ja direkt ueber dem Wasser, die Wellen schlugen unter uns ein, der Wind wirbelte die Baeume ringsum durch die Gegend und irgendwann wackelte die ganze Bude. Ich bin staendig aufgewacht.
Wir dachten das Haus haelt es nicht aus.
Am Tag danach erfuhren wir, dass das Wackeln nicht der Sturm war, sondern ein Erdbeben der Staerke 6,6.
Das haben wir also auch abgehakt, jetzt kommt hoffentlich die naechsten 2 Wochen nur Sonne am Strand in Jimis Haus.
Wie die Zeit verfliegt!
Milan hat unten zwei Zaehne und oben kommen vier.
ER wird echt anders aussehen wenn wir wieder zuhause sind!
Liebe Gruesse an alle, danke fuer Eure lieben KOmmentare
Besonders lieben Gruss an das Geburtstagskind Onkel Juergen.
Martin, Susanne und die Bande
Eine Nacht war richtig wild, da dachten wir gleich fliegen wir mit der ganzen Huette los. Das Haeuschen steht ja direkt ueber dem Wasser, die Wellen schlugen unter uns ein, der Wind wirbelte die Baeume ringsum durch die Gegend und irgendwann wackelte die ganze Bude. Ich bin staendig aufgewacht.
Wir dachten das Haus haelt es nicht aus.
Am Tag danach erfuhren wir, dass das Wackeln nicht der Sturm war, sondern ein Erdbeben der Staerke 6,6.
Das haben wir also auch abgehakt, jetzt kommt hoffentlich die naechsten 2 Wochen nur Sonne am Strand in Jimis Haus.
Wie die Zeit verfliegt!
Milan hat unten zwei Zaehne und oben kommen vier.
ER wird echt anders aussehen wenn wir wieder zuhause sind!
Liebe Gruesse an alle, danke fuer Eure lieben KOmmentare
Besonders lieben Gruss an das Geburtstagskind Onkel Juergen.
Martin, Susanne und die Bande
Montag, 31. August 2009
Neue Bilder
Leute,
wir haben unten einige neue Bilder eingestellt.
Immer mal wieder die alten Artikel anschauen und die Seite neu laden :-)
wir haben unten einige neue Bilder eingestellt.
Immer mal wieder die alten Artikel anschauen und die Seite neu laden :-)
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