Nachdem wir uns gestern in einem Stimmungstief befanden und überlegten, wie teuer wohl ein Haus auf Samoa wäre, so können wir rückblickend nur sagen, daß wir Glück haben wieder hier zu sein. Die meisten in den Nachrichten genannten Orte und teilweise Personen kennen wir, insofern trifft uns die Nachricht vom Tsunami sehr. Wir hoffen dass es allen unseren Bekannten und Freunden in Samoa gut geht und geniessen den Nieselregen in Deutschland auf ungeahnte Weise. Eine Lektion in Vergänglichkeit... Das Erdbeben, das wir vor Ort erlebt haben hätte auch stärker sein können, dann hätten auch wir den Tsunami erlebt...
Mittwoch, 30. September 2009
Mittwoch, 23. September 2009
letzter Eintrag aus HK
https://vr.shapeservices.com/play.php?hash=e1584fabc1b485a8ab2101493840de751e7cfed0cd9f749c6
während wir uns mit unseren süssen Kindern quer durch HK die Füsse platt laufen um auch ja alles zu schaffen oder zu kaufen hier noch ein Soundschnipsel aus Samoa.
Wir haben des öfteren beide Kinder durch HK geschleppt, weil sie eingeschlafen sind. Bei Rosa wird das langsam richtig schwer! Aber deswegen nichts unternehmen geht ja auch gar nicht. HK ist einfach wildes Shopping in Reinkultur. Gerade auf den vielen Märkten mit den Micro-Ständen ist es eine reine Freude umherzuschlendern. Es sei denn man hat 15kg Rosa oder einen etwas leichteren Milan auf den Schultern... ;-)
Es gab auch einige buddhistische Statuen zu kaufen (auf dem Antikmarkt), das waren meiner Meinung Raubwaren aus Tibet. Die Verkäufer wussten ausser dem Preis oft nichts über Herkunft etc. Am liebsten hätte ich einige aus ihren Händen "befreit", war mir aber nicht über Stil und Preis im Klaren. Muss ich wohl auf der nächsten Reise machen...
Unsere Füsse tun weh, teilweise auch alles andere vom Tragen der Kinder. Wir warten auf den Flieger und erledigen die letzten sicher völlig unnötigen Einkäufe ;-)
Susanne:
Schon komisch, die letzten Stunden unserer Weltreise sind nun angebrochen und bald sind wir wieder zu Hause. Ich weiß noch, dass mir die erste Woche ewig vorkam und dann ist die Zeit genauso verflogen wie sonst. Ich bin sehr froh, die Reise gemacht zu haben. Viele wertvolle Momente und Eindrücke werden uns in Erinnerung bleiben. Am flughafen in Samoa mußte ich ein wenig weinen, irgendwie sind mir Land und Leute ans Herz gewachsen und ich weiß, dass ich wahrscheinlich ( im Gegensatz zu meinen sonstigen Reisen) dort nicht mehr hinkommen werde, denn Samoa ist zu weit weg, als dass man dort für 2 Wochen hinfliegen könnte :-(
Montag, 21. September 2009
In HK
Wir sind nun schon den dritten Tag in HK. HK ist der klare Verlierer gegen Samoa was das klima angeht, total heiss und feucht. Samoa war trockener und es ging immer eine Brise. Und in Samoa gab es keine Klimaanlagen. Das ist hier echt der Killer. Nassschwitzen und dann frieren dann geh zurück über Ziel... In Samoa gab es einfach keine geschlossenen Fenster, die Luft war immer top frisch und man hatte keine Probleme mit den Atemwegen. Hier bedeutet Luxus eine Temperatur knapp über Null.
Es geht allen soweit gut. Die Kiddies sind super, wachen jedoch immer in der Nacht auf und sind für einige Stunden hellwach.
HK ist und bleibt crazy.
Es geht allen soweit gut. Die Kiddies sind super, wachen jedoch immer in der Nacht auf und sind für einige Stunden hellwach.
HK ist und bleibt crazy.
Freitag, 18. September 2009
Abschied von Samoa
https://vr.shapeservices.com/play.php?hash=ecc80a353ce48c666539f76d9733a02b8fd3b06312332d848
nun sind wir schon in NZ und warten auf den Flug nach HK. Susanne ist krank, Magendarm, ich habe ein wenig Schnupfen. hoffentlich werden wir das bald los!
Anbei ein wenig Musik von Samoa, selbst aufgenommen.
___
Sent via VR+
Montag, 7. September 2009
FlipFlop and you don't stop - plus fahren auf der falschen Seite
jaja - der Sand in den Flipflops der Zeit...
Ich wollte etwas philosophisches Schreiben, und dieser Satz soll erstmal genuegen.
Auf zum Konkreten:
Hier traegt JEDER FlipFlops, zu allen Anlaessen. Laufen, kaufen, saufen, Business, Politik. Auch zum Autofahren, was in D ja verboten ist. Daran musste ich mich erstmal gewoehnen. Vom Laufen habe ich am Anfang wunde Stellen bekommen, jetzt nur noch Schwielen ;-)
A propos Auto. Am Samstag habe ich den Mietwagen zurueck auf die andere Insel Upolu gebracht, eine Hoellentour quer ueber Savai'i zur Faehre, eine Stunde Ueberfahrt, Auto abgeben, eine Stunde zurueck, Geschenke kaufen, Geld holen, dann mit dem Taxi in einem Hoellentempo zurueck. Der Fahrer natuerlich in Flipflops...
Warum das alles? Road Switch!
Die Regierung hat entschieden, dass ab dem 7.9., also heute, alle Samoaner statt auf der richtigen nun auf der linken Seite fahren sollen. Totaler Bloedsinn und bei so einem Staat sicher der Tod vieler Einwohner. Viele sind dagegen, insofern wollten wir uns an den Auseinandersetzungen nicht mit unserem Leib und Leben beteiligen. UNd bleiben am Strand und in Jims Haus.
Letzteres ist ein absoluter Gluecksgriff. Es ist direkt neben dem "Le Lagoto", dem einzigen Luxusresort auf Savai'i, und dessen BEsitzter vermietet uns das Haus. Dadurch gehoeren wir so halb dazu und duerfen so einige Annehmlichkeiten mitbenutzen:
Pool, room service, Liegen, Kazaks mit Glasboden (trockenschnorcheln am Riff), Nachtwaechter, Gaertner, Cocktails, Dialup-Internet, etc...
Es geht uns also gut! :-)
Kuki, der Besitzer ist ein reicher Samoaner mit deutschen Vorfahren. Seine Familie wird "Telefoni" genannt, weil Wetzlaff fuer Samoaner nicht aussprechbar ist und der Urgrossvater das Telefon eingefuehrt hatte...
Gestern hat und Vala und ihr Mann mit einem Toonai (traditionellem Essen aus dem Erdofen Umu) verwoehnt, das sie extra aus ihrem Dorf mitgebracht haben. Super nett und sehr lecker. Und super schwer. Danach kann man gleich schlafen!
Am naechsten Freitag sind wir auf der Geburtstagsfeier von Paula, ihrem Mann eingeladen. (Paula ist ein Maennername hier).
Wir sind zweimal gescheitert in die Kirche zu gehen (ein guter Samoaner macht das am Sonntag morgens und nachmittags) es hat einfach in Stroemen gegossen. Vielleicht am naechsten Sonntag.
Uns geht es momentan sehr gut, endlich etwas mehr Entspannung, so ein seichter Strand ist fuer Kids doch das Beste!
Liebe Gruesse aus Fagamalo,
kann jetzt auf Samoanisch zaehlen und einige Floskeln sagen. Ich mag die Sprache sehr.
tofa soifua, manuia le po - auf Wiedersehen und gute Nacht da drueben
Martin
Ich wollte etwas philosophisches Schreiben, und dieser Satz soll erstmal genuegen.
Auf zum Konkreten:
Hier traegt JEDER FlipFlops, zu allen Anlaessen. Laufen, kaufen, saufen, Business, Politik. Auch zum Autofahren, was in D ja verboten ist. Daran musste ich mich erstmal gewoehnen. Vom Laufen habe ich am Anfang wunde Stellen bekommen, jetzt nur noch Schwielen ;-)
A propos Auto. Am Samstag habe ich den Mietwagen zurueck auf die andere Insel Upolu gebracht, eine Hoellentour quer ueber Savai'i zur Faehre, eine Stunde Ueberfahrt, Auto abgeben, eine Stunde zurueck, Geschenke kaufen, Geld holen, dann mit dem Taxi in einem Hoellentempo zurueck. Der Fahrer natuerlich in Flipflops...
Warum das alles? Road Switch!
Die Regierung hat entschieden, dass ab dem 7.9., also heute, alle Samoaner statt auf der richtigen nun auf der linken Seite fahren sollen. Totaler Bloedsinn und bei so einem Staat sicher der Tod vieler Einwohner. Viele sind dagegen, insofern wollten wir uns an den Auseinandersetzungen nicht mit unserem Leib und Leben beteiligen. UNd bleiben am Strand und in Jims Haus.
Letzteres ist ein absoluter Gluecksgriff. Es ist direkt neben dem "Le Lagoto", dem einzigen Luxusresort auf Savai'i, und dessen BEsitzter vermietet uns das Haus. Dadurch gehoeren wir so halb dazu und duerfen so einige Annehmlichkeiten mitbenutzen:
Pool, room service, Liegen, Kazaks mit Glasboden (trockenschnorcheln am Riff), Nachtwaechter, Gaertner, Cocktails, Dialup-Internet, etc...
Es geht uns also gut! :-)
Kuki, der Besitzer ist ein reicher Samoaner mit deutschen Vorfahren. Seine Familie wird "Telefoni" genannt, weil Wetzlaff fuer Samoaner nicht aussprechbar ist und der Urgrossvater das Telefon eingefuehrt hatte...
Gestern hat und Vala und ihr Mann mit einem Toonai (traditionellem Essen aus dem Erdofen Umu) verwoehnt, das sie extra aus ihrem Dorf mitgebracht haben. Super nett und sehr lecker. Und super schwer. Danach kann man gleich schlafen!
Am naechsten Freitag sind wir auf der Geburtstagsfeier von Paula, ihrem Mann eingeladen. (Paula ist ein Maennername hier).
Wir sind zweimal gescheitert in die Kirche zu gehen (ein guter Samoaner macht das am Sonntag morgens und nachmittags) es hat einfach in Stroemen gegossen. Vielleicht am naechsten Sonntag.
Uns geht es momentan sehr gut, endlich etwas mehr Entspannung, so ein seichter Strand ist fuer Kids doch das Beste!
Liebe Gruesse aus Fagamalo,
kann jetzt auf Samoanisch zaehlen und einige Floskeln sagen. Ich mag die Sprache sehr.
tofa soifua, manuia le po - auf Wiedersehen und gute Nacht da drueben
Martin
Donnerstag, 3. September 2009
Erdbeben und Sturm ueberstanden, jetzt geht es in den Norden ins Jimis Haus
In den letzten Tagen hat es zu Eurem Trost viel geregnet und gestuermt.
Eine Nacht war richtig wild, da dachten wir gleich fliegen wir mit der ganzen Huette los. Das Haeuschen steht ja direkt ueber dem Wasser, die Wellen schlugen unter uns ein, der Wind wirbelte die Baeume ringsum durch die Gegend und irgendwann wackelte die ganze Bude. Ich bin staendig aufgewacht.
Wir dachten das Haus haelt es nicht aus.
Am Tag danach erfuhren wir, dass das Wackeln nicht der Sturm war, sondern ein Erdbeben der Staerke 6,6.
Das haben wir also auch abgehakt, jetzt kommt hoffentlich die naechsten 2 Wochen nur Sonne am Strand in Jimis Haus.
Wie die Zeit verfliegt!
Milan hat unten zwei Zaehne und oben kommen vier.
ER wird echt anders aussehen wenn wir wieder zuhause sind!
Liebe Gruesse an alle, danke fuer Eure lieben KOmmentare
Besonders lieben Gruss an das Geburtstagskind Onkel Juergen.
Martin, Susanne und die Bande
Eine Nacht war richtig wild, da dachten wir gleich fliegen wir mit der ganzen Huette los. Das Haeuschen steht ja direkt ueber dem Wasser, die Wellen schlugen unter uns ein, der Wind wirbelte die Baeume ringsum durch die Gegend und irgendwann wackelte die ganze Bude. Ich bin staendig aufgewacht.
Wir dachten das Haus haelt es nicht aus.
Am Tag danach erfuhren wir, dass das Wackeln nicht der Sturm war, sondern ein Erdbeben der Staerke 6,6.
Das haben wir also auch abgehakt, jetzt kommt hoffentlich die naechsten 2 Wochen nur Sonne am Strand in Jimis Haus.
Wie die Zeit verfliegt!
Milan hat unten zwei Zaehne und oben kommen vier.
ER wird echt anders aussehen wenn wir wieder zuhause sind!
Liebe Gruesse an alle, danke fuer Eure lieben KOmmentare
Besonders lieben Gruss an das Geburtstagskind Onkel Juergen.
Martin, Susanne und die Bande
Montag, 31. August 2009
Neue Bilder
Leute,
wir haben unten einige neue Bilder eingestellt.
Immer mal wieder die alten Artikel anschauen und die Seite neu laden :-)
wir haben unten einige neue Bilder eingestellt.
Immer mal wieder die alten Artikel anschauen und die Seite neu laden :-)
Lusia's Lagoon Bilder etc.
Hallo zusammen,
das sind einige Eindruecke von Lusias Lagoon (Blick aus dem Zimmer auf die Lagune). Kein Strand, aber dafuer um die Ecke einen Surfer Strand, der wirklich Klasse ist (siehe Bild).
Uns geht es gut, aber wir werden wohl in den naechsten Tagen zu faul sein um mehr zu schreiben. Wir werden ja nochmal umziehen, den Mietwagen irgendwie auf die andere Insel bringen und anderen Kram erledigen muessen.
Und nebenbei versuchen wir zu entspannen.
Irgendwie vergehen die Tage total schnell, obwohl wir "nichts" machen.
Aber Kinder anziehen, fertig machen, eincremen, Windeln, Klo etc. nehmen mal locker die Haelfte des Tages in Anspruch. DAs ist echt der HAmmer. Hattte mir viel zum Meditieren und Tai Chi mitgebracht, aber Pustekuchen, bisher kam ich zu nichts. Wir haben glaube ich den Aufwand mit kleinen Kindern unterschaetzt. Wenn sie noch zwei Jahre aelter sind wird es in dieser Hinsicht einfacher, aber momentan kostet einfach alles viel Zeit und Aufmerksamkeit.
Wir versuchen uns gegenseitig in den naechsten Tagen ein wenig mehr Freiraeume zu schaffen, damit jeder mal kurz entspannen kann ohne Kinder zu beaufsichtigen.
Vielleicht klappt es ja in Jimis HAus ;-) :-)
Alles gute aus Savai'i
MArtin und Susanne
Mobilnummer hier in Samoa
Liebe Familie und Freunde,
falls es im Notfall notwendig sein sollte, wir haben nun eine neue Telefonnummer - mobil. Endlich habe ich mein Handy entsperren koennen, aber nur weil die Handyabteilung bei Lanxess sich dahintergeklemmt hat.
+685-7231868
Bitte die Nummer nur in Notfaellen anrufen, ich denke es wird fuer Euch sowieso teuer ;-)
Liebe Gruesse aus Salelologa, Savai'i
falls es im Notfall notwendig sein sollte, wir haben nun eine neue Telefonnummer - mobil. Endlich habe ich mein Handy entsperren koennen, aber nur weil die Handyabteilung bei Lanxess sich dahintergeklemmt hat.
+685-7231868
Bitte die Nummer nur in Notfaellen anrufen, ich denke es wird fuer Euch sowieso teuer ;-)
Liebe Gruesse aus Salelologa, Savai'i
Samstag, 29. August 2009
Savai'i, Paradies auf den zweiten Blick (Susanne)
Wir waren nun 7 Tage im Savai'i Lagoon resort, und leider ist unsere Zeit dort zuende. Es ist mit Abstand der Beste Ort fuer uns auf Samoa. Der Strand ist zwar nicht so spektakulaer wie Lalumanu (keine gebogenen bis ins Wasser reichende Kokospalmen wie sonst auf Postkarten :-) ) dafuer sorgen zwei vorgelagerte Korallenriffe fuer absolut seichtes Wasser mit genialen Schnorchelmoeglichkeiten.
Unbeschwertes Planschen fuer die Kids inklusive. Das Leitungswasser wird hier gefiltert und ist daher trinkbar. (Kommentar MArtin: auch das andere Leitungswasser hier war OK ;-) ) Chris' Kochkuenste steigern sich von Tag zu Tag und der Schokoladenkuchen ist einfach der Hit.
Es gibt hier kaum Moskitos - erstaunlicherweise - und das Personal ist total warmherzig.
Leider ist das Resort ausgebucht, und wir mussten uns fuer die letzten zwei Wochen etwas anderes suchen.
Ich war schon ganz verzweifelt, jetzt wo wir unser Paradies gefunden haben sollen wir wieder weg. Ich glaube ich habe jedem ie Ohren vollgejammert. Dann hatte Chris eine gute Idee. Wir sollten im NAchbarresort den BEsitzter KUKI ansprechen und nach dem HAus von Jimi fragen. Es gibt viele Geschichten um Jimi und sein Haus, jedenfalls lebt er bis auf weiteres dort nicht, und es kann von uns gemietet werden. Es ist vermutlich das einzige Haus, das man auf Samoa als Tourist mieten kann und ein richtiger Geheimtipp.
Susanne+Martin:
Jetzt sind wir in Lusias Lagoon Chalets im Sueden. Dort gibt es keinen Strand. Das war zum Zeitpunkt der Buchung OK, aber nach einer Woche mit super seichtem Strand sind wir und die Kinder echt verdorben fuer anderes.
ABer auch hier ist es nett, man wohnt in einem tropischen Maerchenwald mit einem Haeuschen direkt ueber dem Wasser. Unten schwimmen jedem Menge Fische im klaren tuerkis schimmernden Lagungenwasser und warten auf Fuetterung. Sehr nett. :-)
Wir machen so einige Tagesausfluege, es gibt einen netten Strand in der Naehe (Aganoa BEach). Total abgelegen, der Weg weg von der Strasse ist so lang, dass man immer wieder umkehren moechte. Ein Surferspot, genau fuer uns gemacht.... nicht dass wir Surfen, aber sonst ist eben niemand da. Die Surfer sind im Meer oder haengen cool ab. Es ist wirklich verwunschen, mit Schaukeln an Baeumen, die ins Wasser ragen. Mit einem netten kleinen Restaurant.
Dazu ein kaltes Vailimi Bier und eine meiner weltweit bekannten Kokosnuesse... was will man mehr??
The coconut connection
Auf Samoa an irgendetwas heranzukommen ist nicht so einfach. Samoaner haben eigentlich alle Kokosnuesse, Papayas, Tarot und aehnliches im Garten. Deswegen kann man diese Dinge oft nicht kaufen. Frueher war verkaufen von Lebensmitteln sowieso tabu. Was ueber war, teilte man. Deswegen ist es nicht einfach, als Touri sowas zu bekommen. IN anderen Laendern wird man damit am Strand von fliegenden Haendlern zugeschmissen, hier ist man anders, was gar nicht so schlecht ist. Kokosnuesse werden zudem eingeteilt in neue (niu) und alte (popo). Die neuen dienen vorwiegend als Getraenk.
Also habe ich mir meine eigene Zuliefererkette aufgebaut: In unserem Pizzaladen (kleine Huette mit einem Ofen, von einem Oesterreicher und seiner Samoanischen FRau gefuehrt) um die Ecke bestelle ich morgens die niu, die Frau dort schickt dafuer einen Jungen los, der sie von der Palme holt. Die werden mir dann nachmittags geliefert. Fuer einen Tala pro Nuss.
Dies kann ich nun zum weiteren Handeln benutzten, da die anderen Touris noch nicht so weit gekommen sind :-). Eine Schnorchelausruestung kostet normalerweise 30 Tala pro Tag oder 20 pro 12h. Eine gekuehlte Kokosnuss kostet normalerweise 1,5 Tala. Ich kaufe sie fuer einen Tala, kuehle sie, und tausche sie dann gegen Schnorchelausruestung eines anderen Touris. Gut, was? Bald baue ich hier ein richtiges Kokosnuss Imperium auf. Sein Weltruhm wird bis Deutschland gelangen. ;-)
Savai'i ist richtig nett, sehr doerflich und traditionell. Suedsee pur.
Dazu mehr von Susanne.
Samstag, 22. August 2009
Wir sind auf Savai'i - happy end fuer mind. eine Woche
So, nun sind wir auf Savai'i angekommen.
"Savai'i Lagoon Resort" ist definitiv eine Stufe besser als alles was wir bisher hatten, aber ebenso deutlich teurer. Wir haben viel Platz, alles ist richtig sauber und hervorragend geeignet fuer Kinder.
Wir werden nun auch die ersten Bilder hochladen, die folgen sofort!
Susanne ist zufrieden, die Kids lieben den tollen Strand, es ist wie eine riesige Badewanne !also sind wir alle zufrieden! :-)))
Schnorcheln geht hier super, viele lustige Fische zu sehen. Vielleicht mache ich einen kurzen Tauchkurs.
Die Ueberfahrt per Faehre war ein Abenteuer - wir hatten die erste Faehre verpasst und die naechste war die letzte am Tag. Es war nicht sicher, ob wir es ueberhaupt noch schaffen.
Wir lernen auch hier dazu! Irgendwie muss dieses auf die letzte Minute kommen aufhoeren...
Unsere neue Bleibe hat seit Montag ein feines Restaurant von den Deutschen Chris und Patricia gefuehrt. Das trifft sich doch super, oder? Chris und seine Frau sind total nett und Chris kann sehr gut kochen und er hat eine geile Espresso Maschine :-)
Die Bedienung ist sehr nett und Milan hat Vala auch schon ins Herz geschlossen. Waehrend wir essen, liebt er es von ihr getragen zu werden. Keine Ahnung wie sie es macht, aber Milan streckt schon jedesmal seine Aermchen nach ihr, wenn er sie sieht. Die grossen und kleinen Krebse die besonders abends herauskommen, findet Milan bersonders spannend und seine Uh, Uh Uh Rufe sind kaum zu baendigen.
Mehr Fotos etc. gehen hier nicht. Die Bits und Bytes werden einzeln zur anderen Insel (Upolu) getragen und ab da per Brieftaube nach NZ geschickt :-)
Tschuess an alle, diesmal zusammen verfasst: Martin, Susanne, Rosa und Milan
Mittwoch, 19. August 2009
Susannes zweite Meinung: Südseeabenteuer
Ihr Lieben,
Ich melde mich heute, weil es gleich mit der Fähre nach Savaii geht und es dort vermutlich kein internet gibt, bzw. Nur sehr eingeschränkt. Wir sind hier wirklich auf einer kaum touristisch erschlossenen Insel gelandet: Südsee pur! Es sieht hier auch aus wie im Paradies nur leider bin fühlt es sich für mich nicht so an! Ich bin völlig genervt von meinen 43 Mückenstichen und sehe überall den Dreck. Es hätte mir ja eigentlich zu denken geben sollen, als Herr Kappus ( ein Deutscher der hier seit 20 Jahren lebt und den wir über ein Samoa Forum im Internet und mittlerweile auch persönlich kennengelernt haben) schrieb: auf der Insel gäbe es eine Hand voll Waschmaschinen und die befinden sich meiner Meinung nach in den 3 Luxusresorts ( 200€/Nacht ). In der Regel gibt es hier auch kein warmes Wasser! Jetzt könnt ihr euch vielleicht vorstellen wie die ca. 10 Jahre alten Handtücher die unsere Unterkünfte uns anbieten ausehen. Gestern haben wir in Apia erstmal Handtücher und ein Bettlaken gekauft, jetzt fühle ich mich besser ausgerüstet! Ich gebe Savai'i eine Chance, dort zahlen wir immerhin 100 € pro Nacht und ich hoffe, dass ich mich dort wohler fühle. Den anderen 3 Familienmitglieder geht es besser als mir. Es scheint daher eindeutig an meinem Film im Kopf zu liegen, der mich davon abhält einfach entspannt diese wunderschöne Insel zu genießen ;-)
Nachdem ich gestern eine Runde geheult habe, geht es mir heute etwas besser, ich habe hier anscheinend was zu lernen ;-) schön, wenn man so unbeschert ein Eis schlecken kann wie Rosa ohne an Samonellen und co denken zu müssen! Vorgestern war Rosa kurz mit einer Kellnerin verschwunden und kam freudstrahlend zu unserem Tisch zurück. Da war es eh schon zu spät und ich habe "gebetet" das Nix passiert. So schlimm scheinen die hygienischen Verhältnisse vielleicht doch nicht zu sein?! Abenteuer Südsee :-))
Alles Liebe, Susanne
Samoa das Polynesische Paradies oder Katastrophe?
Um Susannes Sicht ein wenig zu korrigieren: mir gefällt Samoa. Es ist nicht glatt sondern hat gehörig Ecken und Kanten, aber mit denen kann ich ganz gut leben. Die Samoaner sind auch sehr speziell, aber ich komme gut mit ihnen aus und finde sie eigentlich sehr nett und witzig. Sie sind generell Selbstversorger, die in Sippen leben. Insofern haben sie eigentlich die wichtigsten Dinge zum Leben und verstehen nicht, warum man noch darüber hinaus "arbeiten" soll. Sie sind keinesfalls faul, aber tun wenig über ihr in der Sippe geregeltes Leben hinaus. Insofern kennen sie das Konzept des "bedienens" wie es im Westen und Asien üblich ist nicht, was unter anderem auch an der fehlenden sozialen Schere liegt. Ein anderer Grund liegt in der strikten Sippenstruktur, in der die Alten den Jungen die Befehle erteilen und diese Folge leisten müssen. Insofern bedienen die Jungen ständig und wurden noch nie selber bedient. Das macht das ganze noch schwerer. Privat gesehen sind sie sehr großzügige Gastgeber, was in den 60ern von Hippies weidlich ausgenutzt wurde, indem sie nach Einladung ins Dorf nicht einige Tage sondern einfach Monate blieben und herumschmarotzten. Das hat die Einstellung der Samoaner anscheinend etwas geändert. Wie dem auch sei, es ist ein sehr schönes, ursprüngliches und recht armes Land, in dem ich es gut aushalten könnte. Wenn nicht Susanne eine Krise nach der anderen bekäme. Wir haben da einfach eine andere Grundeinstellung, vielleicht liegt es am Mutterinstinkt, der im Hintergrund immer Nestbauprogramm fährt, auf alle Fälle kann ich das mindestens halb volle Glas sehen und sie findet das Glas nicht ;-)
Es gibt hier in Samoa ein hervorragendes Bier, das Vailima, damit sieht die Welt von alleine schonmal gut aus. Deutsche hatten da ihre Finger mit im Spiel. Wie kann man da an Probleme denken?
Gerade liegen wir im Süden von Upolu, wir sind vorzeitig aus Apia abgereist, weil uns die Decke auf den Kopf gefallen ist. Ich habe einen Mietwagen besorgt und wir haben nun ein geschlossenes Fale direkt am Strand. Während ich dies tippe, höre ich die Brandung und Zikaden zirpen. Unser Bett mit Moskitonetz ist ein wenig klein für uns vier. Das liegt vor allem daran, dass ich zu lang bin und nicht gerade liegen kann...
Drüber rausragen geht aber auch nicht, weil dann meine Füße zerstochen werden. Wie man sieht, man hat hier einige Luxusprobleme. ;-)
Hier unten im Süden gibt es nicht viel, unter anderem kein Internet. Deswegen wird es eine Weile still im Blog sein und auch dieser Artikel erst spät kommen.
Ab Donnerstag setzen wir auf die zweite Insel, Savai'i über. Ich hoffe, dass Susanne dann zufriedener ist, ansonsten will sie nach Neuseeland... Mal sehen.
Wie gesagt, nicht alles ist toll hier, aber wir haben hier noch ursprüngliches Polynesien, wie es das bald nicht mehr geben wird. Und das finde ich spannend, auch wenn es nicht ganz dem Traum vom Südseeparadies entspricht, den jeder im Hinterkopf hat. Und wie Fotos bald zeigen werden, ist es wirklich sehr schön hier!
Sonntag, 16. August 2009
Samoa und überhaupt
Susannes Sicht:
Hallo ihr Lieben,
Ich habe mich bisher noch gar nicht zu Wort gemeldet. Ein Grund ist sicher, dass ich das Gefühl habe noch gar nicht richtig angekommen zu sein. Zudem fällt es mir echt schwer zu verarbeiten, dass es hier komplett anders ist, als ich erwartet habe, besonders was die hygienischen Verhältnisse betrifft. Wir haben uns unter anderem wegen der Kids gegen Indien und Thailand entschieden, weil wir einen etwas besseren Standard haben wollten, nun, hier ist es schmutziger ( was zum Beispiel Unterkünfte angeht) als in Südindien und die Samoaner scheinen auch etwas verwahrloster zu sein. Gestern haben wir uns ein wenig die Insel angeschaut. Die Vegetation hier ist unschreiblich schön, total vielseitig, unglaublich viele verschiedene Bäume, Palmen, Farne, Blüten. Und die Strände sind wie auf Postkarten und in der Bacardi Werbung! Leider wissen das auch die Fale- Besitzer und bieten ihre useligen, heruntergekommenen Strandhütten mit Plastikplanen ohne Badzimmer für sage und schreibe 140 Tala ( ca.50 Euro) an. Dies tun sie derart lieblos, dass man nicht wirklich Lust bekommt ihr Gast zu werden. Wenn man den Strand betritt, wird man direkt aufgefordert 15 tala zu zahlen ( ca. 5 euro). Man muss wissen, das jeder Strandabschnitt in Privatbesitz ist und sie durchaus das Recht haben Geld zu fordern. Andererseits haben wir eine sehr warmherzige ältere Samoanerin kennengelernt, die uns großzügig Kaffee und samoanische Spezialitäten angeboten hat. Rosa hat direkt Bekanntschaft mit ihren Nichten gemacht und die Kids haben eine Weile total süß miteinander gespielt, bis ich plötzlich beobachtet habe, wie zwei der Mädchen sich gegenseitig die Läuse rausgefummelt haben. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie es mir ergangen ist, bei der Phobie die ich gegen diese Tierchen habe (Marion, ich mußte unweigerlich an unsere tolle Kopfmassage in Indien denken ;-) )Ich habe Martin zu verstehen gegeben, dass wir nun schnellstens aufbrechen müssen und ich hoffe, dass keins dieser Tierchen auf Rosas oder Milans Kopf gelandet ist! Die Kids sind ganz gut drauf, Milan kann "Mama" sagen, da wird mir ganz warm ums Herz und winken kann er auch total süß. Rosa braucht keine Windeln mehr! Das klappt total gut, es ist einfach so, total selbstverständlich irgendwie. Vielleicht hat es was gebracht, dass wir ihr gesagt haben, auf Samoa gibt es keine Windeln. Eine Unterstützung ist vielleicht auch der von meinem Vater in Aussicht gestellte blaue Roller, wer weiß!
Nun, das war es erstmal von meiner Seite. Ich muss mich wahrscheinlich einfach auf diese Insel einlassen und ankommen wollen. Es fällt mir verdammt schwer, das könnt ihr mir glauben! Ich hoffe, euch geht es gut, bis dann, Susa
@ Alex und Michaela: können meine Eltern unseren blog lesen? Ihr wisst ja, mein Papa und Computer ;-) ! Könntet ihr ihm das sonst nochmal erklären? Dir, Alex, einen schönen Urlaub an der Ostsee!
Hallo ihr Lieben,
Ich habe mich bisher noch gar nicht zu Wort gemeldet. Ein Grund ist sicher, dass ich das Gefühl habe noch gar nicht richtig angekommen zu sein. Zudem fällt es mir echt schwer zu verarbeiten, dass es hier komplett anders ist, als ich erwartet habe, besonders was die hygienischen Verhältnisse betrifft. Wir haben uns unter anderem wegen der Kids gegen Indien und Thailand entschieden, weil wir einen etwas besseren Standard haben wollten, nun, hier ist es schmutziger ( was zum Beispiel Unterkünfte angeht) als in Südindien und die Samoaner scheinen auch etwas verwahrloster zu sein. Gestern haben wir uns ein wenig die Insel angeschaut. Die Vegetation hier ist unschreiblich schön, total vielseitig, unglaublich viele verschiedene Bäume, Palmen, Farne, Blüten. Und die Strände sind wie auf Postkarten und in der Bacardi Werbung! Leider wissen das auch die Fale- Besitzer und bieten ihre useligen, heruntergekommenen Strandhütten mit Plastikplanen ohne Badzimmer für sage und schreibe 140 Tala ( ca.50 Euro) an. Dies tun sie derart lieblos, dass man nicht wirklich Lust bekommt ihr Gast zu werden. Wenn man den Strand betritt, wird man direkt aufgefordert 15 tala zu zahlen ( ca. 5 euro). Man muss wissen, das jeder Strandabschnitt in Privatbesitz ist und sie durchaus das Recht haben Geld zu fordern. Andererseits haben wir eine sehr warmherzige ältere Samoanerin kennengelernt, die uns großzügig Kaffee und samoanische Spezialitäten angeboten hat. Rosa hat direkt Bekanntschaft mit ihren Nichten gemacht und die Kids haben eine Weile total süß miteinander gespielt, bis ich plötzlich beobachtet habe, wie zwei der Mädchen sich gegenseitig die Läuse rausgefummelt haben. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie es mir ergangen ist, bei der Phobie die ich gegen diese Tierchen habe (Marion, ich mußte unweigerlich an unsere tolle Kopfmassage in Indien denken ;-) )Ich habe Martin zu verstehen gegeben, dass wir nun schnellstens aufbrechen müssen und ich hoffe, dass keins dieser Tierchen auf Rosas oder Milans Kopf gelandet ist! Die Kids sind ganz gut drauf, Milan kann "Mama" sagen, da wird mir ganz warm ums Herz und winken kann er auch total süß. Rosa braucht keine Windeln mehr! Das klappt total gut, es ist einfach so, total selbstverständlich irgendwie. Vielleicht hat es was gebracht, dass wir ihr gesagt haben, auf Samoa gibt es keine Windeln. Eine Unterstützung ist vielleicht auch der von meinem Vater in Aussicht gestellte blaue Roller, wer weiß!
Nun, das war es erstmal von meiner Seite. Ich muss mich wahrscheinlich einfach auf diese Insel einlassen und ankommen wollen. Es fällt mir verdammt schwer, das könnt ihr mir glauben! Ich hoffe, euch geht es gut, bis dann, Susa
@ Alex und Michaela: können meine Eltern unseren blog lesen? Ihr wisst ja, mein Papa und Computer ;-) ! Könntet ihr ihm das sonst nochmal erklären? Dir, Alex, einen schönen Urlaub an der Ostsee!
Samstag, 15. August 2009
Fotos, Internet und überhaupt
Liebe Leser, das mit dem Foto-Hochladen könnte noch ein Problem werden. Die Infrastruktur hier ist einfach ein wenig schwach auf der Brust, also kann man nur kleine Bilder hochladen. Da wir aber nur meinen iPod und die Kamera dabei haben, wird es schwierig, die Bilder ins Netz zu kriegen und vorher noch auf ein vernünftiges Maß zu schrumpfen.
Die einfachste Möglichkeit wäre mein Handy, das bisher die einzigen Bilder im Blog geliefert hat, aber noch habe ich keine lokale SIM Karte. Wie die Roaming-Gebühr aussieht möchte ih gar nicht wissen! beim Kauf einer SIM-Karte musste ich feststellen, dass mein Handy immer noch ein SIM-Lock bei T-Mobile hat, obwohl die 2 Jahre schon abgelaufen sind. Man muss es aktiv entsperren lassen, was ich nun per Internet gemacht habe. Nun warte ich auf den Code. Danach könnte ich theoretisch Bilder liefern.
Samoa ist ein kleines, armes Land, mit einigen überraschenden Folgen für uns als Touristen. Dazu mehr demnächst. Susanne will auch mal was schreiben, ihre Sicht der Dinge ist bekanntermassen immer kritischer als meine. Gestern haben wir den Deutschen, Herrn Kappus, gesprochen, das war ein total nettes und super interessantes Gespräch! Einen Insider zu kennen, der in beiden Kulturen lebt, ist Gold wert. Er ist mit einer Samoanerin verheiratet und lebt nun dauerhaft hier auf Samoa.
Liebe Grüße aus Samoa, schön, dass hier einige mitlesen und danke für die Kommentare!
Die einfachste Möglichkeit wäre mein Handy, das bisher die einzigen Bilder im Blog geliefert hat, aber noch habe ich keine lokale SIM Karte. Wie die Roaming-Gebühr aussieht möchte ih gar nicht wissen! beim Kauf einer SIM-Karte musste ich feststellen, dass mein Handy immer noch ein SIM-Lock bei T-Mobile hat, obwohl die 2 Jahre schon abgelaufen sind. Man muss es aktiv entsperren lassen, was ich nun per Internet gemacht habe. Nun warte ich auf den Code. Danach könnte ich theoretisch Bilder liefern.
Samoa ist ein kleines, armes Land, mit einigen überraschenden Folgen für uns als Touristen. Dazu mehr demnächst. Susanne will auch mal was schreiben, ihre Sicht der Dinge ist bekanntermassen immer kritischer als meine. Gestern haben wir den Deutschen, Herrn Kappus, gesprochen, das war ein total nettes und super interessantes Gespräch! Einen Insider zu kennen, der in beiden Kulturen lebt, ist Gold wert. Er ist mit einer Samoanerin verheiratet und lebt nun dauerhaft hier auf Samoa.
Liebe Grüße aus Samoa, schön, dass hier einige mitlesen und danke für die Kommentare!
Freitag, 14. August 2009
Jetlag-kids
Warum ich jetzt mitten in der Nacht wach bin? Milan ist plötzlich aufgewacht und war dann für mehr als eine Stunde hellwach. Das hat Rosa aufgeweckt und die beiden haben sih munter gegenseitig animiert. Supi. Jetzt schlafen wieder alle, nur ich bin wach.
Währenddessen konnte ich den Hundemeuten Apias lauschen. Die sind echt ein Problem. Ojne Steine und Stock sollte man abends nicht in Apia unterwegs sein. Die streunenden Hunde sind aggressiv und rotten sich zusammen. Und machen Lärm... Versuche jetzt wieder zu schlafen.
Währenddessen konnte ich den Hundemeuten Apias lauschen. Die sind echt ein Problem. Ojne Steine und Stock sollte man abends nicht in Apia unterwegs sein. Die streunenden Hunde sind aggressiv und rotten sich zusammen. Und machen Lärm... Versuche jetzt wieder zu schlafen.
Nachträge zu Auckland und HK
NZ hat ca 40 Mio Schafe. Ich weiss nicht wie wir das hinbekommen haben, aber auf unserem kurzen Trip raus aus dem Flughafen rein nach Auckland haben wir kein einziges Schaf gesehen! ob wir damit ins Guiness Buch kommen, wird noch geklärt. Andererseits haben wir alle die ganze Zeit halb geschlafen wg Jetlag, und der Bus zum Fllughafen hätte voll von Schafen sein können - wir hätten sie nicht gesehen.
Ich beisse mir immer noch in den Hintern, dass ich auf dem Flughafen nicht die Crogs-flip-flops gekauft habe. Hier auf Samoa sind sie 5x so teuer. Klasse. Jetzt habe ich mir die gleichen chinesischen Billigdinger gekauft, mit denen die meisten Samoaner rumlaufen. Nicht dass ich jetzt weniger auffalle als vorher... meine Körperform ist einfach total unsamoanisch.
NACHTRAG HK:
was ich noch vergessen hatte war zu erwähnen, dass Elektronikschnäppchen in Zeiten der globalisierung und Internetshops in HK recht schwer zu bekommen sind. Der Versuch, eine auf SD-Karte aufzeichnende Videokamera günstiger als in DE zu bekommen, ist recht kläglich gescheitert.
Weiterhin gescheitert ist der Versuch für meine Leica einen biligen Akku zu bekommen. No names hätte ich besser in DE gekauft. Der Originalakku war hier teurer als zuhause! Er musste ja auch zweimal um die Welt ;-) (china-DE-HK)
Den Akku fand ich dann in Auckland, wo ein Fotoladen froh war dieses seltene Stück überhaupt verkaufen zu können ;-)
Übrigens sind nicht alle HK-Chinesen freundlich, fleissig, verkaufstüchtig und Service-orientiert. Das war ganz gut zu sehen. "Service-Wüste DE" ist oft nur ein doofes Schlagwort. DE ist gar nicht so schlecht. Ausserdem ist Service oft deshalb so gut, weil in anderen Ländern die soziale Schere viel extremer auseinander geht.
—-- Artikel wurde erstellt auf meinem iPod
Ich beisse mir immer noch in den Hintern, dass ich auf dem Flughafen nicht die Crogs-flip-flops gekauft habe. Hier auf Samoa sind sie 5x so teuer. Klasse. Jetzt habe ich mir die gleichen chinesischen Billigdinger gekauft, mit denen die meisten Samoaner rumlaufen. Nicht dass ich jetzt weniger auffalle als vorher... meine Körperform ist einfach total unsamoanisch.
NACHTRAG HK:
was ich noch vergessen hatte war zu erwähnen, dass Elektronikschnäppchen in Zeiten der globalisierung und Internetshops in HK recht schwer zu bekommen sind. Der Versuch, eine auf SD-Karte aufzeichnende Videokamera günstiger als in DE zu bekommen, ist recht kläglich gescheitert.
Weiterhin gescheitert ist der Versuch für meine Leica einen biligen Akku zu bekommen. No names hätte ich besser in DE gekauft. Der Originalakku war hier teurer als zuhause! Er musste ja auch zweimal um die Welt ;-) (china-DE-HK)
Den Akku fand ich dann in Auckland, wo ein Fotoladen froh war dieses seltene Stück überhaupt verkaufen zu können ;-)
Übrigens sind nicht alle HK-Chinesen freundlich, fleissig, verkaufstüchtig und Service-orientiert. Das war ganz gut zu sehen. "Service-Wüste DE" ist oft nur ein doofes Schlagwort. DE ist gar nicht so schlecht. Ausserdem ist Service oft deshalb so gut, weil in anderen Ländern die soziale Schere viel extremer auseinander geht.
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Gut in Samoa angekommen
Wir sind gut aber völlig erschöpft angekommen. Kiddies waren wieder super. Alles lief glatt, der Flughafen hier ist ein Erlebnis ;-) es ist ein absolutes Wunder, am anderen Ende der Welt zu sitzen und auf dem iPod mit WLAN einen Blogeintrag zu schreiben... Samoa ist warm, aber nicht unangenehm, nachts wird es nett kühl.
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Mittwoch, 12. August 2009
Zwischenstopp Auckland -zu kalt!
Nach erneuten 10,5 h Flug mit unseren Kiddies sind wir nun in Auckland NZ. "the kids are alright" könnte man wirklich sagen, denn sie haben super geschlafen - im Gegensatz zu mir - und überstehen den gesamten Trip bisher echt toll. Mit Rosa auf dem Schoß konnte ich einfach nicht schlafen, dafür sie um so besser ;-) Da der Flughafen von Auckland jetzt nicht wirklich aufregend ist, im Gegensatz zu HK, sind wir doch für sagenhafte 5h nach NZ eingereist, haben uns das kalte Auckland vom Bus aus angeschaut und sind nun wieder im Flughafen. NZ müssen wir bald einmal nachholen, aber für unsere Sommerreise waren 15 C einfach zu kalt. Rückwirkend ist HK immer noch extrem faszinierend und wir freuen uns auf unsere 5 Tage Aufenthalt auf dem Rückweg im September. Aber erstmal auf nach Samoa! Endlich wieder Temperaturen über 20 C!
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Dienstag, 11. August 2009
Hongkong, die Wahnsinns-Stadt
Mann, was für eine verrückte Stadt! Hochhäuser überall, aber trotzdem ein extrem sympathischer Flair. Wir empfinden nichts bedrohliches. Man kann hier alles haben, westlichen Lebensstil und chinesischen. Und Alles was sonst so im Umkreis zu finden ist. dies ist die einzige Stadt, die ich kenne mit Doppelstöckiger Straßenbahn. Sieht extrem ulkig aus, fast schon niedlich. Die wenigen Flächen, die in HK bebaubar sind, sind bis in die Höhe voll ausgenutzt. Also überall Hochhäuser. dazwischen das
muntere, quirlige Leben in den Strassen mit vielen Mini-Läden und Mini-Restaurants. In der Nähe unseres Hotels, am Causeway Bay, ist die Hölle los. Unendliche MAssen von Leuten, die Einkaufen oder essen oder arbeiten gehen. Und das bis spät in die Nacht. Apropos Hotel. Das Harbour Grand Hotel, in dem wir bleiben, ist schlichtweg der Hammer. Es ist frisch eröffnet und bietet deshalb günstige Lockangebote, die meine Kollegen vor Ort für mich gebucht haben. Riesiges Foyer mit ebenso großem Kristallleuchter, Service vom Feinsten, tolles Frühstück und grandiose Aussicht auf den Hafen. Als Beispiel ein Detail: als wir durch das Foyer gingen, um nach draußen zu gehen, lief dort vermeindliche Weichspülmusik wie sie so häufig anzutreffen ist. Bis wir durch Zufall bemerkten, dass eine tatsächliche Harfenspielerin auf ihrem Instrument auf einer Empore spielte. Angeblich gehört dieses Hotel dem reichsten Mann HKs. Und der lässt es richtig krachen. Zu Beginn wenigstens. Uns soll es recht sein. Die Kinder stecken momentan alles gut weg. Natürlich haben auch sie Jetlag und sind sehr müde (Rosa ist beim Mittagessen sitzend KO gegangen), aber es läuft trotz aller Veränderungen um sie herum gut. Milan kriegt gleich mehrere Zähne auf einmal, insofern ist er ab und zu etwas unpässlich. Das wäre er aber auch in Deutschland. Es ist spät in der Nacht, alle schlafen und ich schaue besser auch, dass ich ein wenig Schlaf bekomme, morgen geht es ja wieder weiter nach Auckland und dann nach Samoa!
muntere, quirlige Leben in den Strassen mit vielen Mini-Läden und Mini-Restaurants. In der Nähe unseres Hotels, am Causeway Bay, ist die Hölle los. Unendliche MAssen von Leuten, die Einkaufen oder essen oder arbeiten gehen. Und das bis spät in die Nacht. Apropos Hotel. Das Harbour Grand Hotel, in dem wir bleiben, ist schlichtweg der Hammer. Es ist frisch eröffnet und bietet deshalb günstige Lockangebote, die meine Kollegen vor Ort für mich gebucht haben. Riesiges Foyer mit ebenso großem Kristallleuchter, Service vom Feinsten, tolles Frühstück und grandiose Aussicht auf den Hafen. Als Beispiel ein Detail: als wir durch das Foyer gingen, um nach draußen zu gehen, lief dort vermeindliche Weichspülmusik wie sie so häufig anzutreffen ist. Bis wir durch Zufall bemerkten, dass eine tatsächliche Harfenspielerin auf ihrem Instrument auf einer Empore spielte. Angeblich gehört dieses Hotel dem reichsten Mann HKs. Und der lässt es richtig krachen. Zu Beginn wenigstens. Uns soll es recht sein. Die Kinder stecken momentan alles gut weg. Natürlich haben auch sie Jetlag und sind sehr müde (Rosa ist beim Mittagessen sitzend KO gegangen), aber es läuft trotz aller Veränderungen um sie herum gut. Milan kriegt gleich mehrere Zähne auf einmal, insofern ist er ab und zu etwas unpässlich. Das wäre er aber auch in Deutschland. Es ist spät in der Nacht, alle schlafen und ich schaue besser auch, dass ich ein wenig Schlaf bekomme, morgen geht es ja wieder weiter nach Auckland und dann nach Samoa!
Erstes Ziel geschafft!

Nun sind wir nach 11h Flug in Hongkong angekommen. Unsere Süßen hatten ein leicht anderes Verständnis von Schlafenszeiten als wir, aber alles ging recht gut. Nur geschlafen habe ich nicht, und meinen Star Trek Film musste ich 2000 mal unterbrechen und zurückspulen weil Rosa soviele Fragen zu ihrem Dschungelbuch auf Englisch hatte. Seufzt. ;) mit total vermurkstem Rhythmus kamen wir an und fuhren mehr als eine Stunde zum Hotel. Vorbei an unzähligen Hochhäusern die sowohl futuristisch anmuten (Bladerunner läßt grüßen) als auch stark an Legebatterien erinnern. So eng besiedelte Gebiete habe ich bisher noch nie gesehen. Wahnsinn.
Sonntag, 9. August 2009
Samstag, 8. August 2009
Unsere Flüge und Nummern
Liebe Leser,
anbei unsere Flugnummern.
Man weiss ja nie, wozu sie gut sein können :-)
CX 288 V 09AUG 7 FRA-HKG HK3 2 1355 0650+1 *1A/E*
CX 107 V 12AUG 3 HKG-AKL HK3 1 2105 1155+1 *1A/E*
NZ 860 K 13AUG 4 AKL-APW HK3 I 1945 0040 *1A/E*
NZ 061 K 18SEP 5 APW-AKL HK3 0640 0950+1 *1A/E*
CX 108 V 19SEP 6 AKL-HKG HK3 1320 2100 *1A/E*
CX 289 V 24SEP 4 HKG-FRA HK3 1 2350 0600+1 *1A/E*
Morgen geht es los. Heute kommt dann noch das Kofferpack-Massaker ;-)
Ab wievielen Windeln muss man Sonderzoll zahlen? :-)
Vielleicht kriegen wir sogar etwas Schlaf heute nacht, das wäre Luxus!
Dienstag, 4. August 2009
Mittwoch, 29. Juli 2009
Blog erstellt
Liebe Freunde,
nun habe ich also ein Blog erstellt, um in regelmässigen Abständen von unserer Reise berichten zu können. Ob ich es dann tun werde bleibt die spannende Frage. Aber immerhin sind die Bedingungen nun günstig! ;-)
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